Werkstatt geöffnet, Live-Scan offen WERK15
PlagAware

PlagAware als Engine im handwerklichen ScanWerk-Setup

Was die Engine im ScanWerk-System erledigt

PlagAware kurz eingeordnet

PlagAware ist eine Plagiats-Suchmaschine, die Texte auf Übereinstimmungen mit Online- und gegebenenfalls Bibliotheksquellen untersucht. Ob und in welchem Umfang ScanWerk PlagAware einsetzt, richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Ein Prüfbericht liefert Hinweise auf Übereinstimmungen, aber keine abschließende Plagiatsbewertung. Informationen zur Nutzung an Hochschulen veröffentlicht der Anbieter.

Der Abgleich erfolgt mit mehr als 70 Milliarden Online-Dokumenten

Die Zusammensetzung des Quellen-Index

Nach Angaben von PlagAware werden frei im Internet verfügbare und von Suchmaschinen indexierte Texte sowie gegebenenfalls eigene Referenztexte verglichen. Welche Quellen im Einzelfall auffindbar sind, hängt unter anderem von ihrer öffentlichen Verfügbarkeit ab.

Der Anbieter beschreibt seinen Quellenbestand als fortlaufend erweitert.

Der Umgang der Engine mit Ihren Daten

Nach Angaben von PlagAware befinden sich die Server in Deutschland. Für die Speicherung und Löschung eingereichter Texte gelten die aktuellen Datenschutzinformationen und die Einstellungen des jeweils genutzten Angebots.

Für eine deutsche Bachelor- oder Masterarbeit ist genau das ein spürbarer Pluspunkt.

Das KI-Modul der Engine im Detail

PlagAware bietet einen KI-Detektor und eine Stilanalyse. Ob diese Funktionen im Werks-Befund von ScanWerk verfügbar sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot; ihre Ergebnisse sind als Hinweise zu prüfen.

Maschinell auffällige Passagen können so als Hinweise sichtbar werden und sollten inhaltlich geprüft werden.

So greift PlagAware im ScanWerk-Setup

Beim ScanWerk-Setup sind Buchung, Kontoerfordernis, Preis und Leistungsumfang vor Abschluss den aktuellen Angebotsinformationen zu entnehmen.

Die konkrete Speicher- und Löschfrist richtet sich nach den aktuellen Datenschutzinformationen des jeweils genutzten Angebots.

Ihre Arbeit mit PlagAware prüfen

PlagAware kann als Engine im Hintergrund eingesetzt werden. Welche Funktionen der PlagAware-Software im ScanWerk-Angebot enthalten sind, einschließlich eines PDF-Berichts, sowie Bearbeitungszeit und Preis ergeben sich aus den aktuellen Angebotsinformationen. Die Quellenabdeckung beschreibt der Anbieter mit mehr als 70 Milliarden Online-Dokumenten.

PlagAware starten

Werkstatt-Routinen für eine saubere Endabgabe

Ein PlagAware-Prüfbericht kann gefundene Übereinstimmungen mit Quellen und deren Fundstellen darstellen. Die Bewertung, ob eine Passage korrekt zitiert ist oder einen Plagiatsvorwurf begründet, erfordert eine inhaltliche Prüfung.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf kann darin bestehen, neue Quellen im Literaturverwaltungsprogramm zu erfassen, Paraphrasen nach dem jeweils geltenden Zitierstil zu belegen und größere Kapitel vor der Abgabe nochmals zu kontrollieren. Das kann helfen, offene Fragen in der Endfassung frühzeitig zu erkennen.

Ein Scan kann bei Texten mit zahlreichen Sekundärquellen eine zusätzliche Kontrolle bieten. Preis, Umfang der Prüfung und die Eignung für den jeweiligen Text ergeben sich aus dem aktuellen Angebot und ersetzen keine eigene Quellenprüfung.

Ob 20-seitige Hausarbeit oder 200-seitige Dissertation: Umfang und Struktur des Berichts richten sich nach dem jeweiligen Angebot und den gefundenen Übereinstimmungen. Für die handwerklichen Schritte der Auswertung bleibt eine sorgfältige Prüfung der einzelnen Fundstellen erforderlich.

Hochschulen regeln Prüfungen und Anforderungen an Quellenangaben unterschiedlich. Eine Vorab-Kontrolle mit ScanWerk und PlagAware kann bei der eigenen Prüfung von Quellenangaben unterstützen, ersetzt aber keine Vorgaben der jeweiligen Hochschule.

Eine Prüfung nach der Rohfassung und nach der finalen Korrektur kann helfen, auffällige Passagen erneut zu prüfen. Auch Hinweise auf KI-Text oder Übereinstimmungen sollten im Kontext bewertet werden; ein Bericht ersetzt weder die eigene Überarbeitung noch die Beurteilung durch den Lehrstuhl.

Bei einer Masterarbeit fällt stärker ins Gewicht, wie mit älteren eigenen Texten umgegangen wird. Wer aus der eigenen Bachelorarbeit übernimmt, muss das kennzeichnen, sonst entsteht ein Eigenplagiat. Ein Bericht zur Masterarbeit markiert solche Stellen genauso wie fremde Übernahmen, ohne beides zu unterscheiden. Diese Einordnung müssen Sie selbst leisten, und die Prüfungsordnung Ihrer Hochschule gibt vor, was dabei zulässig ist.